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Oberambach

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Der Name des südlich von Oberscheinfeld gelegenen Dorfes von ca. 15 Anwesen leitet sich nicht vom Schön(e)bach oder der Scheine her, sondern wie die älteste Form, Anbuch, von 1345 ausweist, vom Buchenwald des schon bei Mannhof - On(in)berg genannten Onno. Auch hier war Bamberg, urkundlich seit Bischof Friedrich von Hohenlohes Zeiten, begütert und mit dem Hochstift die Oberscheinfeld-Scharfenecker Burgleute, wohl auch als Lehenträger der Grafen von Castell.

 

Über den bereits bei Appenfelden angedeuteten, aber noch nicht genau niedergelegten Weg scheint um die Wende zum 16. Jahrhundert ein Untertan an die Abenberg und an die Seinsheim-Schwarzenberg gekommen zu sein. Jedenfalls zählte man im Jahre 1555 in Oberambach zwölf bambergische, je einen abenbergischen, schwarzenbergischen und seckendorffischen sowie zwei lochnerische Untertanen.

 

Nach einer nachkriegszeitlichen Zwischenepoche im 17. Jahrhundert war Oberambach am Ende des Alten Reiches ein bambergischer Ort von fünf großen Gütern und acht kleineren, später insgesamt siebzehn Gütern und einem Wirtshaus und einer Mühle. Die hohe und niedere Gerichtsbarkeit und die Pfarrgerechtigkeit standen bzw. stehen Oberscheinfeld zu.

 

In der Kapelle, der man den alten Frankenheiligen St. Martin zum Patron gab, werden viermal im Jahr Gottesdienste gehalten: in der Woche vor Weihnachten, vor Ostern und an zwei Bittagen. Auch die örtlichen Trauungen finden dort statt. Die Kirchweih feiert man am 2. Sonntag im September.

 

Errichtet wurde das Kirchlein in der Ortsmitte 1882 auf Kosten des Dorfes. Es ist eine einfache neuromanische Anlage von zwei Achsen mit einem von drei Seiten des Achtecks geschlossenem Chor, der Altarraum mit dem neubarockem Altar des Kirchenheiligen um eine Stufe erhöht, das Schiff mit schönem Eichengestühl des zweiten Rokoko ausgestattet, das Äußere von Quadermauern mit Satteldach und hölzernem Glockentürmchen über die Giebelseite.