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Herpersdorf

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Herpersdorf

 

Das Dorf ist zwei Kilometer süd-östlich von Oberscheinfeld links und rechts der Scheine gelegen. Beide Ortsteile sind durch zwei Brücken miteinander verbunden. Erstmals urkundlich erwähnt wird Herpersdorf als „villa hartwigesdorf“ – eine Gründung des fränkischen Adeligen Hartwig - im Jahre 1258 bei einer Teilung der Grafschaft Castell. 1348 besaß der Bamberger Bischof Friedrich I. von Hohenlohe in Herpersdorf eine Mühle, drei Huben (mansus), zwei Lehen sowie einige Feldlehen, deren Erträge er zum Unterhalt der Burg Scharfeneck bestimmt hatte. Diese Bindung an das bambergische Amt Oberscheinfeld blieb bis zum Ende der fürstbischöflichen Regentschaft im Jahre 1802 bestehen.

Da Herpersdorf über keine eigene Kirche verfügte, besuchten die Gläubigen zunächst den Gottesdienst im benachbarten Schnodsenbach (heute zu Scheinfeld gehörig). Seit Mitte des 17. Jahrhunderts sind die Herpersdorfer Katholiken nach Oberscheinfeld gepfarrt.

 

Herpersdorf besitzt auch zwei Naturdenkmäler, die Elsbeere, der Baum des Jahres 2011 und die Linde (Foto oben) vor dem gleichnamigen Gasthaus.